LPG-Steuer von 2018 bis 2021 weiterhin reduziert

LPG-Steuer nach 2018 - Autogas weiter steuerbegünstigt

Update vom 02.06.2017: Autogas Steuervorteil wird bis 2022 verlängert! Der Bundestag hat am heutigen Tag eine weiter Förderung für Autogas über 2018 hinaus beschlossen:

Autogas bleibt bis 2021 steuerbegünstigt

Aktuell wird der neue Entwurf zum Energiesteuer- und Stromsteuergesetz in den zuständigen Verbänden der Auto- und Gasbranche diskutiert. Dem Diskussionsentwurf zur Folge wird Autogas (LPG) und Erdgas auch nach 2018 weiter steuerlich gefördert. Allerdings wird es ab 2019 einen moderaten Anstieg der Autogas-Steuer um 3,1 Cent (netto) pro Jahr geben.

 


Ab 2023 keine weitere Steuererhöhung auf Autogas / LPG

Ab 2023 wird es laut des Entwurfes keine weitere Steuererhöhung für Autogas geben. Im Jahr 2022 läuft die Autogas-Förderung aus. Dann werden die vollen 409 Euro an Steuer pro Tonne LPG erhoben. Somit liegt der Autogas-Preis ab 2022 in Abhängigkeit von der Steuer um 14,7 Cent höher als im Jahr 2018. Mit 26,3 Cent (inkl. MwSt.) ist die Steuer für LPG dann immer noch vergleichsweise gering. Auf Benzin werden nämlich zurzeit 77,9 Cent (inkl. MwSt.) an Steuern erhoben. Darin enthalten ist auch die Öko-Steuer in Höhe von 15 Cent pro Liter.

Autogas-Steuer: Weniger Steuern auf LPG dank guter Umweltbilanz und des geringen Gewichtes

Bei der Steuererhebung kommt allen Autogas-Fahrern zugute, dass die Steuer auf Flüssiggas nicht in Abhängigkeit vom Energiegehalt (MWh) sondern auf Basis des Gewichts erhoben wird. Da LPG zwar eine hohe Energiedichte hat, jedoch mit etwa 540 g pro Liter (abhängig vom Mischungsverhältnis von Propan und Butan im Autogas) vergleichsweise wenig wiegt, fällt die LPG-Steuer auch zukünftig relativ gering aus. Ein weiterer Faktor für den geringen Autogas Preis ist die gute Umweltbilanz und die geringen Produktionskosten des Kraftstoffes. Somit fällt zum einen keine Öko-Steuer bei LPG an, zum anderen sind die Rohstoffkosten von Propan und Butan geringer als die von Benzin und Diesel.

 

Umweltbundesamt fordert eine Erhöhung der Steuer auf Diesel

Während das Finanzministerium im aktuellen Entwurf zum Energiesteuer-Gesetz keine Erhöhung der Diesel-Steuer plant, geht das Vorhaben des Umweltbundesamtes in eine andere Richtung. Ende 2015 forderte das Bundesamt die Steuerprivilegien für Diesel abzuschaffen. Mit etwa 56 Cent je Liter liegt die Diesel-Steuer zwar deutlich höher als die Autogas-Steuer, jedoch auch 21,9 Cent unter der von Benzin. Auf Grund der schlechten Ökobilanz sei dies nicht zu vertreten. Daher drängt das Umweltbundesamt auf eine deutliche Anhebung der Diesel-Steuer. Auf Grund des hohen Energiegehaltes von Diesel hält das Ministerium sogar eine Steuer in Höhe von 87,2 Cent inkl. MwSt. für angemessen.

 

Steigende Ölpreise: Autogas trotz höherer LPG-Steuer auch in Zukunft rentabel

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Ölpreis-Entwicklung und Autogas-Steuer

Zurzeit kennt der Ölpreis nur eine Richtung – nach oben! Seit dem Tiefststand Mitte Januar ist der Ölpreis um etwa 70% gestiegen. Auch dieser Umstand belegt, dass sich die Fahrer eines LPG-Autos langfristig keine Sorge um die LPG-Steuer und den Autogas-Preis machen müssen.

Durch langfristig steigende Benzin- und Dieselpreise könnte die Steuererhöhung von Autogas schnell vom Markt wieder aufgefangen werden – schließlich wirkt sich ein hoher Ölpreis deutlich stärker auf den Benzin- als den Autogas-Preis aus. Darüber hinaus spielt allen Autogas-Fahrern die doppelte Besteuerung in die eigenen Karten. Je höher der Benzinpreis ist, desto größer ist auch der Anteil der Mehrwertsteuer am Benzinpreis. Daher wirkt sich ein steigender Ölpreis doppelt negativ auf den Benzinpreis aus. Durch die geringe LPG-Steuer und den niedrigen Autogas-Preis ist der Anteil der Mehrwertsteuer jedoch vergleichsweise klein.

Die Langzeitprognosen vieler Experten gehen für 2020 von deutlich höheren Ölpreisen als heutzutage aus. Eine geringfügig höhere Autogas-Steuer nach 2018 sollte demnach keine Auswirkung auf die Amortisation einer Gasanlage haben.

 

Quelle: Diskussionsentwurf des 2. Gesetzes zur Änderung des Energiesteuer- und Stromsteuergesetzes

 

Alle Angaben ohne Gewähr

 

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Kommentare: 33
  • #1

    Kevin Arnold (Freitag, 20 Mai 2016 22:28)

    Klasse Artikel! Sehr informativ und top aktuell!
    Insgesamt eine klasse Seite, habe hier schon viele Informationen rund um das Thema Autogas erhalten.

    In diesem Sinne: Weiter so!!

    Grüße aus Paderborn,

    Kevin Arnold

  • #2

    Christian (Mittwoch, 28 September 2016 15:57)

    Ich fahre jetzt seit 7 Jahren Autogas, aber wenn der Preis um 14,7 Cent steigt lohnt es sich im Vergleich zum Diesel einfach nicht mehr. Schon jetzt ist die Rechnung äußerst knapp zumal man ja erst mal die Umrüstkosten hat und die Gasanlage auch gewartet werden muss. Wenn das so kommt ist mein nächstes Auto eben wieder ein Diesel, zumal der Satz "Zurzeit kennt der Ölpreis nur eine Richtung – nach oben!" bereits wieder widerlegt wurde. Der Ölpreis ist derzeit geringer als im Mai 2016, als der Artikel geschrieben wurde.

    MfG Christian

  • #3

    AutogasTec (Mittwoch, 28 September 2016 17:16)

    Hallo Christian,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Die AutogasTec setzt sich natürlich auch dafür ein, dass Autogas als günstige und umweltfreundliche Alternative zu Benzin und Diesel so attraktiv wie heute bleibt. Daher reden wir mit einflussreichen Unternehmen und Verbänden, um Druck auf die Regierung auszuüben und die LPG-Steuer auf geringem Niveau zu belassen. Alles, damit du und andere Gasfahrer auch weiterhin günstig mit LPG fahren könnt!

    Leider sehen jedoch die Pläne des Finanzministeriums in puncto LPG-Steuer zurzeit etwas anders aus. - Jedoch kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken! ;-) Der Ölpreis bleibt nicht ewig so günstig und auch wenn er sich aktuell wieder um 1,50 € unter dem Stand von Mitte Mai 2016 eingependelt hat, gehen die Langzeitprognosen weiterhin von einer Erhöhung der Benzinpreise aus. Schließlich steigt der weltweite Bedarf und die Investitionen in neue Förderkapazitäten stagnieren seit Jahren. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis der Ölpreis und somit auch die Benzin- und Dieselpreise wieder steigen. Wenn du bis dahin dem Autogas treu geblieben bist, wirst du auch weiterhin vom günstigen LPG Preis profitieren.

    Dein Team der AutogasTec

  • #4

    holger (Sonntag, 09 Oktober 2016 21:11)

    Also auf anderen Seiten heißt es das ab 2018 der Steuersatz von 9,74ct auf 22,1ct angehoben wird. Das wäre dann eine Erhöhung von 12,36ct wie kommt ihr auf 3,1ct pro Jahr?

  • #5

    Christian (Montag, 10 Oktober 2016 22:19)

    Es sind ja noch über zwei Jahre hin bis Ende 2018 und solange mein Auto bis dahin durchhält werde ich auch noch nicht vom Autogas abrücken. Was danach kommt kann ich jetzt noch nicht entscheiden, aber aus heutiger Sicht würde sich Autogas eben nicht mehr lohnen wenn es 14,7 Cent teurer wäre. Ich hoffe jedoch sehr das sich die Politik da noch besinnt, zumal es auch für die Umwelt besser wäre. Leider führt die derzeitige Unsicherheit durch die Politik ja dazu, dass der Absatz bei Autogas eher nach unten zeigt.

    MfG Christian

  • #6

    AutogasTec (Dienstag, 11 Oktober 2016 07:53)

    Hallo Holger,

    Die Artikel aus anderen Quellen sind größtenteils deutlich älter. Daher standen den Autoren auch nicht die Informationen zur Verfügung, die wir für diesen Artikel zur LPG-Steuer verwendet haben. Schließlich liegt uns der Gesetzentwurf für das Energiesteuergesetz vor, den wir direkt aus dem Bundesfinanzministerium erhalten haben. Unsere Daten sind demnach aktuell und valide.

    Beste Grüße,

    Dein Team der AutogasTec

  • #7

    Karsten (Dienstag, 11 Oktober 2016 11:06)

    Hallo Christian,

    die 14,7 Cent Erhöhung treten schrittweise ja erst innerhalb der nächsten 6 Jahre! ein. Der Preis für Diesel und Benzin wird in diesem Zeitraum sicherlich ebenfalls steigen, sodass aller Vorraussicht nach auch weiterhin der Kostenvorteil für Autogas bestehen bleibt.

    MfG, Karsten

  • #8

    Axel (Mittwoch, 12 Oktober 2016 15:55)

    Ich sehe das auch so. Die Benzin- und Dieselpreise werden ja bestimmt nicht "eingefroren". Ich spare jährlich ca. 4000 Euro Differenz ein. Bei 70Tkm Gesamtfahrleistung habe ich der Umwelt wesentlich weniger geschadet als mit einem "Spardiesel".

  • #9

    Gerd (Dienstag, 01 November 2016 17:12)

    Hallo Leute,

    nach 200.000 km in 8 Jahren mit einem umgerüsteten Omega B und einem momentanen Gaspreis hier in der Umgebung von ca. 43 cent wird mir
    keiner erzählen, dass er 2022 mit einem Diesel billiger fährt, wenn ich dann vielleicht 58 cent für Gas bezahle. Allein die Gaspreisschwankungen der letzten Jahre war da schon höher = min. 39,9 cent ( 2016 ) cent bis 75,9 cent ( 2012 ).

    Beste Grüße
    Gerd

  • #10

    Schwälmer Bub (Dienstag, 01 November 2016 20:33)

    Hallo Gaser,
    9 Jahre und 200.000 km Gaserfahrung lassen mich auch für den nächsten Wagen über LPG nachdenken. Leider gibt es nicht viele PKW ab Werk mit Gasanlage.Bei meinem Scenic bin ich das Risiko eingegangen und habe sofort bei Kauf umgerüstet.Die Spekulationen um ein Diesel Verbot in Innenstädten tut ein übriges.

  • #11

    Dacia Fahrer (Dienstag, 15 November 2016 20:12)

    Hallo nach einem Umbau eines 4x4 Mondeo auf LPG (BRC Anlage) mit der ich vollauf zufrieden war hab ich mir
    letztes Jahr einen Dacia Dokker 1,6 LPG (Serienm.) gekauft (12700,- Teuronen incl.).
    Mittlerweile 14TKM gefahren alles bestens Gasverbrauch liegt bei ca. 8,5-9l im Stadt/Land Zyklus also gleichauf oder besser
    wie die "BlueMotion" Kreuzfahrtschiffe die auf den Strassen rumfahren. Alles Stinker .........

  • #12

    Micha (Freitag, 25 November 2016 15:27)

    Hallo zusammen,

    für mich ist ein Diesel gar keine überlegenswerte Alternative, da selbst wenn Gas höher besteuert wird, dieses an der Tankstelle noch immer unter dem Dieselpreis liegt (der in absehbarer Zeit wohl mit Benzin gleich, wenn nich gar vorbei, ziehen wird). Was hier auch nicht mit Berücksichtigung findet ist, dass Dieselfahrzeuge neben den Steuern, auch bei der Versicherung höher eingestuft werden als Benziner.

  • #13

    Stephan (Freitag, 25 November 2016 23:10)

    Hallo ihr Gasfahrer Freunde,
    es stimmt sollte die Steuer für Gas steigen lohnt es nicht mehr ein Fahrzeug umzurüsten. Meinen Kia Sportage werde ich abererst mal weiterhin fahren.
    Als Alternative werde ich mir eine Solaranlage auf das Dach setzen und über ein E.-Auto nachdenken,
    Ist aber interessant eure Meinungen zu lesen.

    Gruß

  • #14

    Trixi (Samstag, 26 November 2016 17:56)

    Danke für diesen informativen Artikel,
    danach wird das LPG auch die nächsten Jahre nicht so viel teuerer wie gedacht.

    Ich habe mir ein LPG-Auto wegen dem niedrigeren CO2-Ausstoß gekauft. Zum Glück war mein Gebrauchtwagen beim Kauf bereits umgerüstet, und verbraucht interesannter weise kaum mehr Liter als ein Benziner.
    Ich freue mich, dass der LPG-Preis sehr niedrig ist, aber das war nicht der ausschlaggebende Grund für den Kauf.
    Ich wunder mich immer wieder warum so viel Hype um Elektroautos gemacht wird, wenn man an die Umwelt denkt, da man mit einem Gasauto schon etwas dafür tun kann, und die Reichweite und Tankzeit doch momentan noch für ein Gasauto sprechen.

  • #15

    holger (Montag, 05 Dezember 2016 19:23)

    Jetzt wo so fleißig geposted wird hier mal meine Supersparerfahrung.

    Corsa B Modell 2000 bei 58T km umgerüstet (2007)

    3 Zylinder 58Ps Verbrauch im Schnitt sage und schreibe 6,5 Liter Gas. Bin zwar lange nicht mehr mit Benzin gefahren, wage aber zu behaupten das ich mit Gas sogar 10% weniger verbrauche als mit Benzin oder zumindest gleich viel. Von den 10% mehrverbrauch kann ich nichts feststellen. Habe jetzt über 202T runter bin immer ohne Zusatzschmiermittel gefahre und haben 4 mal in der zeit die Zündkerzen gewechselt, also immer gut 30T mit ganz normalen Kerzen gefahren. Öl meist nur nachgefüllt und ab und an den Filter gewechselt. Wagen läuft nach wie vor wie ne Nähmaschine. Was ich im laufe der zeit reparieren müsste war der luftmengen Messer 360e und der leerlaufregeler 60e . Ob da jetzt lpg dran schuld war weiß ich nicht.

  • #16

    Sven (Samstag, 31 Dezember 2016 21:11)

    Umgerüstet wurde der 1,8t bei 165000km vom Vorbesitzer mit einer Vialle LPI Anlage ohne Wartungskosten. Nun hat er 329000km runter, Motor läuft super ruhig, leider verliert er jetzt ein wenig Öl, weiß nicht ob es am LPG liegt.

  • #17

    Alfred (Samstag, 07 Januar 2017 17:37)

    Moin,
    ich fahre seit 11 Jahren einen Audi A8 4,2 220kW Bj 1995. Ich habe ihn 2006 mit 140.000 km umgerüstet. Mittlerweile hat der A8 521.000 auf der Uhr. Außer einem Gasfilter für 20€ ist an der Gasanlage noch nichts gewartet worden. Zündkerzen habe ich in der Zeit 2x gewechselt. Zusatzschmierung hat er nicht. Er läuft noch immer prima und bringt mich jeden Tag 100Km zur Arbeit hin und zurück. Und wenn's wirklich sein muss, läuft er bis 240 km/h auf Gas, dann schaltet er auf Sprit um.
    Mich interessiert, ob es weiterhin eine Steuerbegünstigung nach 2018 geben wird.

  • #18

    Dacia Fahrer (Sonntag, 22 Januar 2017 21:18)

    Netter Artikel zum Thema Umweltfreundlichkeit .
    http://www.presseportal.de/pm/112641/3538760
    Ich bin drauf gestossen als ich die neuen Feinstaubwerte in Stuttgart suchte.
    Erschreckend was die für Werte haben und das seit 12 Tagen. Und sagen immernoch das liegt nicht am
    Verkehr............
    Ich würde mal die Gegenprobe machen........ Fahrverbot für Dieselfahrzeuge ein paar Tage und dann schauen.
    Aber ich bin ja wahrscheinlich zu dumm

    :)

  • #19

    Helmut (Mittwoch, 25 Januar 2017 07:49)

    Guten morgen,
    ich habe seit 2005 bei einem Kilometerstand von 122 Tsd eine ICOM in meinem Citroen Xantia verbaut. Mittlerweile zeigt der Tacho 280 Tsd Kilometer an. In der gesamten Laufzeit habe ich 1/2 Jahr nach dem Einbau eine neue Pumpe eingebaut bekommen. Seit dem habe ich mit der Anlage keinerlei Probleme (ohne Filter und ohne Zusätze). Ich begrüße daher die Entscheidung der weiteren Förderung von Autogas und freue mich weiter auf meine niedrigen Tankrechnungen.

  • #20

    Stoker (Freitag, 27 Januar 2017 09:40)

    Tja, gestern war zu lesen, dass Herr Schäuble plant die Steuererleichterung schon nächstes Jahr komplett auslaufen zu lassen.
    So viel zur Verlässichkeit von Aussagen von Politikern und Koalitionsverträgen.

  • #21

    Ahlon (Freitag, 27 Januar 2017 16:11)

    Und das war´s dann wohl. Die Meldung oben stimmt nicht mehr.
    www. spiegel.de/auto/aktuell/autogas-bund-will-steuerprivileg-streichen-a-1131903.html

  • #22

    AutogasTec (Freitag, 27 Januar 2017 17:24)

    Liebe Autogas-Gemeinde,

    aus gegebenem Anlass möchten wir auf unseren neuen Artikel zur Autogas-Steuer verweisen und um eure Mithilfe bitten! Wir wollen diese Ungleichbehandlung nicht hinnehmen. Während Diesel und Erdgas weiter staatlich gefördert werden sollen, wird die LPG-Steuer voraussichtlich ab 2019 um 14,7 Cent (brutto) angehoben. Dies widerspricht nicht nur dem Wahlversprechen der großen Koalition sondern auch dem Entwurf zum Energiesteuergesetz von 2016.

    Wir haben eine Petition gestartet, die für eine weitere Förderung von Autogas nach 2018 plädiert. Mit eurer Hilfe können wir der Autogas-Gemeinde eine Stimme verleihen und uns für eure Belange in einem Ausschuss des Bundestages einsetzten.

    Hier geht es zum Artikel: https://www.autogastec.com/2017/01/27/autogas-steuer-steigt-nach-2018-um-14-7-cent/
    Hier direkt zur Petition: https://www.autogastec.com/autogas-blog/petition-lpg-steuer/

    Vielen Dank für eure Hilfe - gemeinsam schaffen wir das!

    Euer Team der AutogasTec

  • #23

    Autogasfahrer (Freitag, 10 Februar 2017 12:26)

    Dann kauf ich mir halt wieder einen Diesel, das rechnet sich zukünftig mehr. Gut das es jetzt rausgekommen ist, bevor ich mir mein neues Auto zugelegt habe.

    Scheiß auf die Umwelt! - Scheint ja politisch so gewollt zu sein.

    Globalisierung hin und her, Politiker denken halt doch nur lokal und unterstützen die heimische Wirtschaft. Auch wenn sie in der Öffentlichkeit immer etwas anderes behaupten.

  • #24

    Heinz lammers (Dienstag, 14 Februar 2017 14:41)

    Ich wähle nur CDU wenn die voraussichtliche Steuererhöhung für Autogas zurückgenommen wird.

  • #25

    Frank (Dienstag, 14 Februar 2017 16:05)

    Hier sieht man mal wohin das führt:
    http://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Umwelt/2016_b_umwelt_dusl.html?nn=663524
    Trotz Dieselsbetrug sinkt der Anteil an LPG Fahrzeugen und der Anteil von Dieselfahrzeugen nimmt zu. Es ist beschämend.

  • #26

    Richard Pfeifer (Donnerstag, 16 Februar 2017 11:42)

    Wegen der günstigen Ökobilanz von LPG habe ich mich vor 9 Jahren für LPG und damit für die Umwelt entschieden.
    Polikikern scheint die Umwelt nicht zu interessieren. Hier verrennt man sich lieber in die mehr als fragwürdige PKW-Maut und traut sich nicht an die Dieselsteuer ran.

  • #27

    Fred (Sonntag, 19 Februar 2017 17:37)

    Unser Renault Scenic, 1,6l, Bj. 2002, fährt bereits 150Tkm problemlos mit LPG(BRC-Anlage). Unser Sohn mit Laguna 1 bei 240Tkm problemlos gelandet, Laguna 2 mit Nissan-Motor bereits nach 70Tkm starke Setzerscheinungen an den Ventilsitzringen und damit teuren Tausch Stößel auf kleineres Maß - damit nicht mehr so glücklich. Wie haben sich die neuen, aufgeladenen Motoren bewährt? Ich schrecke bei einem aufgeladenen 1,2l-Motor bei über 110PS einfach zurück, da ja Mitteldruck und Innentemperatur wesentlich ansteigen. Was kann man denn überhaupt noch umrüsten?

  • #28

    Jens (Sonntag, 26 Februar 2017 22:46)

    Schade, dass die Steuer für LPG doch auf einen Schlag erhöht werden soll. Dennoch fahre ich sehr gerne meinen 2009er Seat Ibiza 1.6 mit LPG Anlage. So ökologisch, günstig und dennoch spritzig ist man mit fast keinem anderen Auto unterwegs. Die Sicht auf aktuelle Motoren mit dreckigen Direkteinspritzer Systemen lässt mich verzweifeln, wenn ich daran denke mein Auto in einigen Jahren zu verkaufen, weil es dann doch vielleicht zu alt wird. Vielleicht wirds ja dann ein Fahrzeug mit CNG ab Werk, wäre jedenfalls eine gute Alternative.

  • #29

    Thomas (Mittwoch, 08 März 2017 13:31)

    Komisch, dass CNG und LNG angetriebene Fahrzeuge förderungswürdiger sind obwohl diese von den Zulassungszahlen her einen Bruchteil darstellen,
    Das wird sicherlich nicht damit zusammenhängen, dass viele Städte ihre kommunalen Fahrzeuge, wie Müllabfuhr und Winterdienst als CNG Antrieb bestellen.
    Die Großstädte haben den Dieselfahrzeugen den Kampf angesagt und müssen damit selbst auf Alternativen ausweichen.
    Nachdem ab 2008 die grüne Plakette dazu geführt hatte, dass Dieselfahrzeuge ohne EURO4, BJ älter als 2005 ausgesperrt wurden haben viele einen Benziner mit LPG ausgerüstet.
    Diese Fahrzeughalter können schon wieder gemolken werden ohne die Kommunen mit CNG Fahrzeugen einzubeziehen.
    Schade dass der Bund nicht für die Umwelt und mit Vernunft agiert sondern nur auf ihre eigenen Interessen abzielt.

  • #30

    Harry (Donnerstag, 09 März 2017 13:10)

    Es ist leider nicht das erste Mal, dass das Berliner Gruselkabinett seine Versprechen bricht. Ich habe über Jahre LPG getankt und war immer sehr zufrieden. Nichts von höherem Motorenverschleiß, zu dünnes Versorgungsnetz und Leistungsverlust zu spüren, wie einige besonders Kluge aus meinem Umfeld vorher mahnend meinten. Im Moment fahre ich übergangsweise einen Benziner und will kurzfristig wieder auf LPG umsteieg. Das Problem ist, dass man unseren unersättlichen Politikern nicht über den Weg trauen kann. Wer garantiert mir, dass die aktuelle Gesetzgebung in den wirren Köpfen unserer Politiker nicht schon wieder Makulatur ist?

  • #31

    Omegas (Montag, 20 März 2017 17:56)

    "Dann kauf ich mir halt wieder einen Diesel"
    Ja nee, is klar...ich wünsche jetzt schon viel Spaß beim Umweltplaketten-Roulette ;-)
    Ich finde es auch nicht schön, mal wieder von Herrn Schäuble verar.... zu werden. Die Quittung dafür wird die Regierung im September bekommen. Zum Glück wohne ich im Grenzgebiet D/B/NL, da ist mir der deutsche Steuersatz ohnehin herzlich egal. Der Preis für Autogas liegt in Belgien momentan zwischen 37 und 45 Cent. Die grenznahen LPG-Tankstellen in den Niederlanden werden sich auch frohlocken, denn sie werden sich nach einer langen Durststrecke endlich wieder über Kundschaft freuen dürfen.
    Dies hätte Herr Schäuble vielleicht auch einmal bedenken sollen, ebenso die künftig sinkenden Umsatzsteuereinnahmen, weil weniger umgerüstet und deshalb sicherlich auch der ein- oder andere Umrüster das Handtuch werfen wird.
    Dafür ein dickes Dankeschön!!!

  • #32

    Dirk (Dienstag, 04 April 2017 07:48)

    Durch eine Verlängerung des Steuervorteils ist es möglich, die Umwelt auch weiterhin nachhaltig zu schonen, da Autogas bzw. Flüssiggas nachweislich weit weniger CO2, Feinstaub und giftige Stickoxide (NOx) emittiert als reine Otto- und Dieselfahrzeuge. Autogas spielt eine wichtige Rolle bei der Erfüllung der Klimaschutzziele, da fast eine halbe Mio. Fahrzeuge auf deutschen Straßen mit Autogas betrieben werden.
    Nach meine Ansicht wird nur nach neuen Steuermehreinnahmen gesucht, da die LPG Loby sehr gering ist wird es unseren Politekern auch gelingen die Steuer zu erhöhen.
    Ich fahre ein Audi A4 Bj. 2004 Laufleistung 220.000 Km Prinz Anlage ... 0 Probleme

  • #33

    axel (Mittwoch, 31 Mai 2017 12:18)

    ich bin einen mercedes w 124 2,2 l coupe mit 160000km Laufleistung gekauft auf gas umgerüstet und ihn dann mit 570000km auf der Uhr 10 Jahre später wieder verkauft. die umrüstung war 2000€ ein paar mal Zündkabel und Kerzen gewechselt wobei er mit ngk standardkerzen viel besser lief als mit den teuren special lpg kerzen und alle 60000 mal den gasfilter gewechselt. insgesamt vielleicht 350 €. aber im selben Zeitraum ca 30000€ kraftstoff gespart.
    weder nennenswerte Leistungseinbußen noch mehrverbrauch vielleicht 1 l noch verkürzte Lebensdauer des Motors bemerkt. 570 000km und der1. Motor
    läuft immer noch ohne Leistungsverlust oder ölverbrauch.
    Das funktioniert bei den altbewährten Motoren perfekt. beiallem was nach 2000 gebaut wurde ist das leider nicht mehr so und so bin ich mir nicht sicher ob ich einen neuwagen bei dieser ungeschickten politischen richtungsweisung noch umrüsten würde.
    Diesel wurde 20 jahre lang gehypt und alles nur unsinn und betrug. ebenso elektroautos solange strom durch verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt wird. was nützt 85% wirkungsgrad des e motors wenn die turbinen zur Herstellung des strroms nur 35% schaffen und der verlust über Transport und speicherung 10 % betragen. in der summe ist man dann bei einem Wirkungsgrad von 20 %.
    dafür muss man ein komplettes versorgungssystem neu aufbauen. Volkswirtschaftlich grober Unfug.
    einzige wirkliche Alternative ist Autos wieder leichter und einfacher und übersichtlicher zu bauen und auf sogenannten Komfort wie einparkhilfen elektrische sitzverstellungen und weiteren unsinn zu zu verzichten. auch eine Kombination von elektro / LPG hybrid wäre unter umweltpolitischen Erwägungen sinnvoll. ein solches Auto könnte im Stadtverkehr der 0 emmision nahe kommen und im gemischten betrieb mit echten 3 Litern lpg auskommen. Aber weder industrie noch politik denken in diese Richtung. warum nur ?